Dem ewigen Vater-Mutter

Zum Muttertag ist mir ein Gedicht mit dem Namen Zae-Ringer gekommen. Weil es so schlecht gesetzt war hab ich die Zeilen nun hoffentlich besser zur Geltung gebracht. Die Zähringen waren, ohne es nochmals nach recherchiert zu haben das vorherrschende freiburger Adelsgeschlecht, das später wegen fehlender Nachkommenschaft ausgestorben ist.Das Gedicht ist für meine Mutter, 77, ich Vater hieß Andreas Zäh. Sie war Gärtnerin später mit Blumenladen, Ihre Schwester starb mit um die 30 an einem Gehirntumor, sie hat 3 Kinder mit einem libanesischen Mann, den sie kurz nach dem Tod ihrer Schwester Erika kennenlernte    

Zäh-Ringer

 Ihr wart Opfer des Daemon Ich muss etwas werden

Die Häuser mussten bersten Die Männer mussten sterben  

Das Volk brauchte Raum jetzt war er geschaffen

Ein Volk fleißiger Frauen die Hacken die Waffen

Blumen, Tabak, Erde, Süßigkeiten damit konnte man im Laden den Unterhalt bestreiten  

Die Schwester wollte mehr: In Leidenschaft mit- leiden

So gab sie sich den Kranken hin und musste selbst früh scheiden

  Dann stieg ein fremder Mann ins Land er wollte technisch Brücken brauen

und als sein Blick den deinen fand fands du ihn alle Mal charmant

  Er fühlte sich oft fremd bestimmt

Auch sein Volk brauchte Raum und Geld so machte er sich an die Arbeit flog  um die halbe Welt

  Drei Frauen hielten die Stellung versorgten die Kinder die kamen

einer davon trägt deines gefallenen Vater´s Namen  

Heut ist Muttertag, zwei von 3 Söhnen sind etwas geworden

du schaust dir endlich deine Blumen an und ich hab Angst vorm Butterblumenmorden      (Alienus 09.05.21)  

Am Vatertag ist in Außeinandersetzung mit meinen wundenschlagenden Wunden ein Vatergedicht entstanden. Im Sinne von Beuys der heute 100 wurde zeige ich diese Wunden nun.

Vater

Vater du fehltest mir früher als ich alleine war und schwach Mütter ihr wart in der Mehrzahl heute regnet es rein in mein Dach

Alle mussten so stark sein ihre Kinder ließen sie schwach ich will dir an deinem Tag nicht arg sein du Mann von Welt und Fach

  Ich kann heute weinen und weine mit meiner Freundin mit Denn so mancher Tropfen der durch mein Dach dringt übersetzte sich für sie in einen Magentritt

  Vater du fehlst mir heute, nicht dein Sockel dein Thron

Du schufst ein Haus für die Zukunft und die verlorenen Söhne wollten nicht darin wohn

  Vater du stehst noch und fehltest noch in Sibirien ein Wüstensohn  

Jetzt kämpfen sie ums Mutterhaus und wandern ein und wandern aus und finden keinen Frieden  

Und du bist mild geworden durch Krankheit, Alter, Über-Ich Die Väter-Sprache ist uns Brück und Schild geworden: versöhniglich

  Vater du fehlst mir weil ich allein bin und doch sieht man dich durch mich

Und müsstest du sterben dann würd ich dich leben denn ein Vater unsrer Sprache starb in die Sehnsucht nach mehr Licht   (Dani, Vatertag 13.05.21)