Koalitionsgedicht 21

bereit, weil ihr es seit.

” Probleme löst man nicht auf die selbe Weise wie sie entstanden sind”
(Albert Einstein)

Kommt wir ändern die Politik!
Green New Deal in Germany wäre schick!

Kohleaustieg doch 2030 Chapeau! Da waren die Grünen Verhandler fleißig!

Pappa Ante Portas?
Kurzarbeiten und kürzer treten
Dem eigenen Umfeld begegnen
In der Krise miteinander Leben!

Überbrückungshilfen muss es wohl weiter geben und noch breiter geben um
In den sich wandelnden Zeiten
In der Krise beieinander zu bleiben!

Stabile Renten und Gute Pflege
Bis 2070 bringt Olaf das zu Wege!

Dekade der Investition
Wird sich die Geschwindigkeit auf Deutschlands Autobahnen lohn’?

Dekade der Inflation
Oder Dekade des mutigen Machens
Des Bären, des Spinnrads,
Der Mitte, der Urkraft, des Drachens?

Lindner Minister des Geldes
Für eine grüne Industrie
runter mit der Steuerprogression
das Kapital tätigt die Investition

Kohle und Gaspreisentwicklung Edenhofer, Mercator Institut Berlin

Rein in die Bürgerenergien
Lass auf 400000 Wohnungen
Solardächer draufziehen

Und Straßen und Quartiere
Mit grüner Nahwärme vernetzen
Kanzler für Klimaschutz
Und demokratischen Nachbarschaftschutz

Grüne Industrie bis 40
Oder Euro-Trump
Massenarbeitslosigkeit
Oder Mythos Forrest Gump

Dieses Land kann mehr
wenn man es lässt!
Wenn es die Infrastruktur runterfährt
Und die Grundrechte anfässt?

Miteinander Reden
Nimmt nicht jeden mit
Aber der gute Takt im Bus
Oder der Ausgleich für den
Sich verteuernden Sprit

Es gab nie soviel zu tun!
Beim Freiheit und Gerechtigkeit
verteidigen. Lasst es uns tun

Dazu muss man uns nicht als
Kanzler und Minister vereidigen
Seltsam wenn uns Frau verteidigen

Doch Veränderung geht nur gemeinsam und die EU
Hat schon entscheiden

Kanzler für Deutschland
Gib uns Respekt
Wir haben ihn,
Werden dich konstruktiv
begleiten

Der homo politicus
Der homo sociologicus
Sie sind bereit.
Selbst als Zubehör von
Arbeit und Maschine
Homo oeconomicus
Bereit weil ihr es seit.

Das Gedicht inspiriert von dem Gerücht der Koalitionsvertrag sei bald fertig und gewirkt aus Wahlslogans der Grünen, der SPD und der Freien Demokraten. (Daniel Baz 24.11. 11.11Uhr)

Und wir freun uns auf das
C in der Volkspartei
Auf das das DU
Ihr Weg in neue
Zeiten sei

” Probleme löst man nicht auf die selbe Weise wie sie entstanden sind”
(Albert Einstein)

Kommt wir ändern die Politik!
70% Co2 Reduktion bis 2030 wäre schick!

Papa Ante Portas?
Kurzarbeiten und kürzer treten
Dem eigenen Umfeld begegnen
In der Krise miteinander Leben!

Überbrückungshilfen muss es wohl weiter geben und noch breiter geben
In den sich wandelnden Zeiten
In der Krise beieinander bleiben!

Stabile Renten und Gute Pflege
Bis 2070 bringt Olaf das zu Wege!

Dekade der Investition
Wird sich die Geschwindigkeit auf Deutschlands Autobahnen lohn’?

Dekade der Inflation
Oder Dekade des mutigen Machens
Des Bären, des Spinnrads,
Der Mitte, der Urkraft, des Drachens?

Lindner Minister des Geldes
Für eine grüne Industrie
runter mit der Steuerprogression
das Kapital tätigt die Investition

Rein in die Bürgerenergien
Lass auf 400000 Wohnungen
Solardächer draufziehen

Und Straßen und Quartiere
Mit grüner Nahwärme vernetzen
Kanzler für Klimaschutz
Und demokratischen Nachbarschaftschutz

Grüne Industrie bis 40
Oder Euro-Trump
Massenarbeitslosigkeit
Oder Mythos Forrest Gump

Dieses Land kann mehr
wenn man es lässt!
Wenn es die Infrastruktur runterfährt
Und die Grundrechte anfässt?

Miteinander Reden
Nimmt nicht jeden mit
Aber der gute Takt im Bus
Oder der Ausgleich für den
Sich verteuernden Sprit

Es gab nie soviel zu tun!
Beim Freiheit und Gerechtigkeit
verteidigen. Lasst es uns tun

Dazu muss man uns nicht als
Kanzler und Minister vereidigen
Seltsam wenn uns Frau verteidigen

Doch Veränderung geht nur gemeinsam und die EU
Hat schon entscheiden

Kanzler für Deutschland
Gib uns Respekt
Wir haben ihn,
Werden dich konstruktiv
begleiten

Der homo politicus
Der homo sociologicus
Sie sind bereit.
Selbst als Zubehör von
Arbeit und Maschine
Homo oeconomicus
Bereit weil ihr es seit.

Und wir freun uns auf das
C in der Volkspartei
Auf das das DU
Ihr Weg in neue
Zeiten sei

” Probleme löst man nicht auf die selbe Weise wie sie entstanden sind”
(Albert Einstein)

Kommt wir ändern die Politik!
70% Co2 Reduktion bis 2030 wäre schick!

Papa Ante Portas?
Kurzarbeiten und kürzer treten
Dem eigenen Umfeld begegnen
In der Krise miteinander Leben!

Überbrückungshilfen muss es wohl weiter geben und noch breiter geben
In den sich wandelnden Zeiten
In der Krise beieinander bleiben!

Stabile Renten und Gute Pflege
Bis 2070 bringt Olaf das zu Wege!

Dekade der Investition
Wird sich die Geschwindigkeit auf Deutschlands Autobahnen lohn’?

Dekade der Inflation
Oder Dekade des mutigen Machens
Des Bären, des Spinnrads,
Der Mitte, der Urkraft, des Drachens?

Lindner Minister des Geldes
Für eine grüne Industrie
runter mit der Steuerprogression
das Kapital tätigt die Investition

Rein in die Bürgerenergien
Lass auf 400000 Wohnungen
Solardächer draufziehen

Und Straßen und Quartiere
Mit grüner Nahwärme vernetzen
Kanzler für Klimaschutz
Und demokratischen Nachbarschaftschutz

Grüne Industrie bis 40
Oder Euro-Trump
Massenarbeitslosigkeit
Oder Mythos Forrest Gump

Dieses Land kann mehr
wenn man es lässt!
Wenn es die Infrastruktur runterfährt
Und die Grundrechte anfässt?

Miteinander Reden
Nimmt nicht jeden mit
Aber der gute Takt im Bus
Oder der Ausgleich für den
Sich verteuernden Sprit

Es gab nie soviel zu tun!
Beim Freiheit und Gerechtigkeit
verteidigen. Lasst es uns tun

Dazu muss man uns nicht als
Kanzler und Minister vereidigen
Seltsam wenn uns Frau verteidigen

Doch Veränderung geht nur gemeinsam und die EU
Hat schon entscheiden

Kanzler für Deutschland
Gib uns Respekt
Wir haben ihn,
Werden dich konstruktiv
begleiten

Der homo politicus
Der homo sociologicus
Sie sind bereit.
Selbst als Zubehör von
Arbeit und Maschine
Homo oeconomicus
Bereit weil ihr es seit.

Und wir freun uns auf das
C in der Volkspartei
Auf das das DU
Ihr Weg in neue
Zeiten sei

Die Instrumente des Klimawandels

Wieviel Markt Wieviel Staat?

13.11.21

In der gegenwärtigen Multikrise deren wirtschaftliche und soziale Wogen gerade aus Sicht des Medizinsystems von der Winterwelle von Atemwegserkrankungen überwölbt werden ist alles mit allem verbunden.
In den beschlossenen Geldern für einen European Green Deal dessen Ziel es ist 28 Europäische Länder zu Vorreitern im weltweiten Klimaschutz zu machen,
zeigt sich ein politischer Wille von höchster Ebene der am Ende den großen Schwellenstaaten Indien, Brasilien und China gefehlt hat.
Es bleibt zu hoffen das die wissenschaftliche Ansicht jede Steigerung der Erdtemperatur um mehr als 2.0 Grad bis 2050 führe zu schlimmsten Naturkatastrophen mit weitaus höheren Schäden als das Wachstum dafür abwerfe, sei falsch.
Denn nach dem Abschlussprotokoll der COP 26 in Glasgow dürfte es laut
vielen Einschätzungen 2,4 bis 2,7 Grad werden bis in rund 30 Jahren. Während China mit Planungen für 150 GW Atomkraftwerksleistung ein Zeichen für die CO2 arme Gefahr gesetzt hat, haben andere Länder, darunter Europa verhindert das Atom- und Kohlestrom weltweit zu den grünen Investitionen machtpolitisch dazugeschustert werden. Auf europäischer Ebene droht diese Gefahr des greenwashing noch immer.

Ottmar Edenhofer(MCC)

Europe calling for appropriate instruments to tackle climate crisis

Grün: sanftes Wachstum?

In einer neuen Auflage des vom grünen Mitglied des Europäischen
Parlaments, Sven Giegold, organisierten Polit-Webinars “europe calling”, fragten sich Wirtschaftswissenschaftler mitten in den Koalitionsverhandlungen zur möglichen neuen Rot-Gelb-Grünen Regierung, als Grundlage für den Mitverhandelnden Attac-Mitbegründer vielleicht, welche marktlichen und staatlichen Instrumente man brauche um die Regenerativen Energien sozusagen zu boostern.

Obwohl die im 1600 bildschirmigen
Publikum mit über 100 Mag-Ichs mit Abstand am meisten gemochte Frage
auf die Überwindung der Wachstumsökonomie hinauswollte; hieß es von Giegold etwas apodiktisch: ” Wir müssen in diesem System die Kurve kriegen, sonst haben unsere Kinder gar keine Wahl mehr.”Hernach konnte er aber sogleich versöhnlich auf eine Folge seiner” Talk-Serie” verweisen in der es um diese tiefer ansetzende Frage ging.
Christian Schmidt vom RWI, also nicht von RWE energy sondern vom Leipniz-Institut für Wirtschaftsforschung, gab mit seinem Impulspapier, wie es öfters bei “europe calling” vorkommt schon eine recht gute Umschreibung auch der Vorschläge der Anderen.

Der Regierungswechsel sei sicher eine Chance, ebenso müsse man aber europäische und globale Zusammenhänge einbeziehen.
Ein ganzheitlicher Blick ergebe sich hier methodisch erst, nachdem man das komplexe Problem Energiewende in überschaubare Einzelteile zerlege um das sich ergebende Mosaik dann zu verschmelzen.So in der Bildschirmpräsentation Schmidts.

Sebastian Dullien(IMK)

Co2 Bepreisung als zentrales Element

Schmidt setzte eher auf marktliche Instrumente. Wichtig war ihm aber auch sich ehrlich zu machen was die Konsequenzen der Klimapolitik für Gewohnheiten und Geldbeutel der Menschen betrifft. Die Co2 Bepreisung werde die einkommensschwächeren Haushalte stärker treffen, so wie es sich jetzt beim Anstieg der Benzin- und Dieselpreise schon zeige. In der Schweiz gebe es schon ein individualisiertes Co2-Konto wo bei weniger Verbrauch im Vergleich am Ende des Jahres etwas ausbezahlt würde.Man müsse die Soziale Marktwirtschaft auf diesen Problemkreis anwenden. Solche sozialen Schieflagen müssten bereinigt werden. Deutschland, mit seinem hohen Stromverbrauch werde auf Import angewiesen bleiben, deshalb bedürfe es auch eines sicheren Netzes, welches sich gegen Cyberangriff wehren könne und einer Rohstoffaußenpolitik. Es müsse in Deutschland als Musterland der Energiewende die erhöhte Bereitschaft zu Wissens- Technologie- und Finanztransfers in Forschung und Entwicklung geben.Denn sind Erneuerbare und Negative Emissionstechnologien erst ohne Subventionen marktfähig das kann die energieneutrale Erzählung des Wachstumskapitalismus mit einen neuen Marktführer Europa wahr werden

Ottmar Edenhofer(MCC)

Marktversagen führt zu Verboten

Nun ist es nicht die Aufgabe von Wirtschaftswissenschaftlern ihre Selbstreflexion und subjektive Weltsicht zur Grundlage ihrer objektivierenden Aussagen zu machen. Und ein Politiker in einem demokratischen System braucht Akzeptanz auch für unpopuläre Entscheidungen. Trotzdem begann Frau Dr. Knopf vom Mercator research institute on global commons and climate change mit einem Verbot als Beginn der erfolgreichen Klimapolitik.
Nämlich mit dem Protokoll von Montreal auf dem der Klimakiller FCKW verboten wurde. Das hat aber
aber deshalb weltweit so gut geklappt weil schon ein Ersatzstoff da war. Im Umkehrschluss sei das marktliche Element der höheren Bepreisung für unerwünschte Güter wie Benzin wichtig um Alternativen und die Entwicklung solcher(z. B Grüner Wasserstoff) attraktiver zu machen.

Ottmar Edenhofer(MCC)

Recht und Handel binden Staat und Menschen

Der Klimawandel sei ein Marktversagen, behauptete sie, deshalb bedürfe es zu dessen Lösung eines starken Staates. Gegenwärtig werde jedes E-Auto in Deutschland mit 9000 Euro subventioniert und E-Autos kauften eher reiche Haushalte. Auch mit der Regel Co2 nach der Höhe des Co2-Fussabdruckes, ähnlich der Schweiz, rückzuvergüten wäre den Armen nicht genügend geholfen;den Reichen, mit ihrem steuerfreien Treibstoff, den öffentlichen Ladestationen und teils kostenfreien Parkplätzen hingegen doppelt und dreifach. In Hinblick auf die Reaktionen der BILD-Zeitung auf 7 Cent Spiritkostensteigerungen im Sommer 21 fragte die Berliner Wissenschaftlerin ob die Regierung überhaupt den Mumm habe höhere Preise umzusetzen. Das Klimaschutzgesetz wie der Internationale-Co2-Handel hätten die Macht die Politik einzubinden, auch wenn sie nicht so recht wolle.

Birgit Knopf, Mercator Institut


Zu guter Letzt meldete sich Professor Dullien von der Hans Böckler Stiftung zu Wort. Der Co2 Preis sei eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung für die Dekarbonisierung, ergänzte er seine Vorredner. Es seien aber durch das EU-Klimaziel und das Bundesverfassungsgerichtsurteil zu dem Thema große Risiken für Industrie und Arbeitsplätze gegeben. Denn die Industrie dürfe bis 2040 fast nichts mehr an Co2 ausstoßen. Eine Niveau des Co2-Preises überhalb von 100 Euro sei wahrscheinlich und der Anstieg werde weitergehen. Der Co2-Preis habe ein Vermittlungsproblem E-Auto Subventionen und die Erhöhung seien den Armen gegenüber ungerecht. Deshalb sei die von Frau Knopf angesprochene Pro-Kopf-Rückerstattung nach dem persönlichen Co2 Fußabdruck sehr sinnvoll. Was eine Postwachstumsökonomie angehe sei er skeptisch, denn die Armut in der Welt habe in den letzten 30 Jahren abgenommen. Auch wären unsere effizienteren Technologien die aus Sonne und Wasser Energie erzeugen ein Vorbild für andere Staaten.
‘Carbon contracts for difference’ seien ein Instrument um der kohlebasierten Industrie Anreize zu bieten um sich zu transformieren. Giegold meinte in Gesprächen mit FDP und SPD würde dauernd nur über den Co2-Preis gesprochen, nicht über andere Instrumente. Er wolle die sozial-ökologische Transformation vorallem als eine Erzählung vom guten Leben verstehen.

Birgit Knopf MCC

Mercator-Institut Berlin(MCC) :

https://www.mcc-berlin.net

https://mehr.enit.io/CO2-Rechner

COP 26 SPALTMATERIAl

“Not everyone in public live gets the opportunity to decide about death and life” (John F. Kerry US Climate envy 13.11 at COP 26)

Zwischen Hungerkummer und Hunger
UN- Klima- Konferenz takes action
To keep 1.5 alive
Zwischen 5-Gängemenü u. Untergang
Tansania Calls for financial help
Zwischen Sporen aus anderen Welten
India calls for the right of fossil fuels
Und Motoren findet etwas Anklang

Zwischen Hummerkummer und Hunger
Zwischen Knochen, Fabrik und Gerüst
Denk wie eine liebe Person 2040 leben wird wenn wir jetzt nicht etwas tun das gamechanging ist
Zwischen Knochen, Fabrik und Teer
Spießt etwas zwischen dem Asphalt
Sehnt etwas das ihn durchbricht
So wie wenn Frans Timmermann spricht

Zwischen Überholspur und Führerscheinentzug
Sagt ein Politiker Klima sollte nicht an unserer nächsten Wahlperiode hängen
Glasgow endet heute aber die Arbeit beginnt erst morgen für uns überfressene Meute
Schaut auf die XR-UK-Leute

Wir sind bereit und sind dazwischen
Man kann die Geschichte nicht wegwischen
Wir sind gespalten
Wir haben viel geteert, viel beherrscht
Viel verheert.
Wir sind zwischen den Welten
Wollen zu euren Synapsen
Doch die globale Einfalt
Der Geschwindigkeit in der Luft, auf dem Asphalt, verschüttet den Spalt

Wir sind Beobachter und Sprecher
Getrennt und dadurch bewusst
Vagabundierende Elementarteilchen
des Lebens nicht fähig des Gebens ohne zu erhalten
Spaltmaterial angehalte zu spalten
Mir Lust!



Wir hatten viel erwartet
An Geldern und Ausgleich
Und wenn unsere Nachkommen
Verbrennen dann waren wir
Wenigstens reich

Zu wenig für Afrika zwischen
Leben und Tod
Wir müssen mehr teilen-mit
Wir müssen mehr fühlen-mit
Mit-Teile, ein-geteilt
Untheilbarer Zusammenhang
Untheilbare Solidarität?

Bolivia voice of the ldc
Glasgow-Electric-Train
Escape from responsibility
From real reduction of fossil energy
Kohleabbauzwang für den globalen Süden schafft nur größere Abhängigkeit vom Westen

Kollaboration im Datenmeer
Der Text ist keine Lösung
aber ein Schritt in die rechte Richtung
Die Schweiz versteht nicht warum
Der Auftakttext zum Ende der
Karbonzeit zum 13. über Nacht
geändert wurde

Doch wie Kerry sagt: soll das Perfekte
Nicht der Feind des Guten werden
Can’t get no satisfaction
Take a view on the sunrise movement
Take care and take action.

Zwischen Hummerkummer und hummer can’t get no satisfaction

© Farounfirewater 13.11.21

Wind und Gegenwind

Europe Calling über den Klimawandel von Unten

“Wir machen es zu unserer gemeinsamen Mission, den Ausbau der Erneuerbaren drastisch zu beschleunigen und alle Hürden und Hemmnisse aud dem Weg zu räumen”

(15.10.21,Sondierungspapier
Spd, Grüne, Fdp)

Sven Giegold der Finanzexperte und Sprecher der Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament, hat am 10.11 eine neue Ausgabe seines Gesprächs von politischen und wissenschaftlichen Eliten in EU und BRD, namens “Europe Calling” moderiert.

Unter dem Titel “Energiewende von unten” hatte er sowohl Verhandler in der Arbeitsgruppe Klima bei den Koalitionsverhandlungen zu einer neuen Bundesregierung, als auch Mitglied des Europäischen Parlaments eingeladen. Mit von der Partie im Netz auch Spieler verschiedener grüner Umweltverbände.


Aufgrund der selbst für Giegold’s Netzwerk außerordentlichen Anzahl von 1600 Teilnehmern, wurde die Frage-und-Antwort-Funktion für das Publikum ausgeschaltet. Dafür gab es Umfragen mit dem Tool Mentimeter in denen die Zuschauer wieder Teilhaber werden konnten.

RED II als europäicher Rechtsrahmen

Im Mentimeter war die meistgelikte Forderung die Anschaffung einer Photovoltaikanlage solle so einfach wie der Autokauf sein. Oliver Krischer aus dem Netzwerk-NRW Giegold’s und, als grünes Mitglied
des Bundestages, auch im Verhandlungsteam für die Ampel; betonte vorallem die europäische RED ll Norm gebe nötige Spielräume für die gemeinsame Nutzung von PVT auch in Straßen, Kiezen und Nachbarschaften;Stichwort: Europäische Energie Gemeinschaften. Für die Erreichung der Klimaziele von Paris, so Ariane August, von Green Planet Energy, seien in Deutschland Leistungssteigerungen im Bereich Wind vor 8-10 Gigawatt pro Jahr und im Bereich PV von 20 GW im Jahr nötig. Laut Giegold hätten die Erneuerbaren schon lange alle anderen verdrängt, gäbe es nicht soviel Gegenwind aus dem “Carbonlager” , was bei der Aufzählungsorgie von bürokratischen Hemmnissen in Deutschland für Erneuerbare als sinnvoll erschien.

Bürgerenergieschub für Erneuerbare

Da kleine Akteure im Gegensatz zu großen Unternehmen nicht in der Lage seien ihre Ausschreibungen zu streuen, müsse die Ausschreibungspflicht aus Sicht von Viola Theesfeld, vom Bündnis Bürgerenergie wegfallen, um die Wertschöpfung durch die Erneuerbaren lokaler zu gestalten. Auch eine Beteiligung der Kommunen am Gewinn mache die Technologien attraktiver bei den Gemeinden. Prosumentenseits, so Susanne Jung, vom Solarenergie Förderverein, sei die niedrige Stromvergütung das Haupthemmnis für mehr Zubau. Gerade auch weil bald 5 GW Anlagen mit einem Alter von über 20 Jahren vom Netz gingen. Eine gesetzlich erlaubte soziale Nutzung von Solarstrom könnte ferner die 6,5 Millionen deutschen Mehrfamilienhäuser in die Erneuerbarenoffensive einbeziehen.
Ein Großteil der Diskutanten wurde von Herrmann Scheer und seinem Engagement für eine solare Weltwirtschaft inspiriert. Peter Dröge von Eurosolar, der europäischen NGO die von Scheer gegründet wurde, und die eine Delegation auf der Weltklimakonferenz in Glasgow stellt, konnte leider aus technischen Gründen nicht zugeschaltet werden.

Aufbruchstimmung bei den Menschen

Seine Tochter Nina Scheer sprach als MdB für die Herrmann Scheer Stiftung. Am wichtigsten sei die Verlangsamungsinstrumente, welche in den letzten Jahren errichtet wurden abzubauen. Die Fossil-Lobby suchen immer wieder nach solchen. Nicht die Zielorientierung sei wichtig, sondern das Betreten von Wegen der Ermöglichung einer nachhaltigen bürgernahen, demokratischen Energiewende. Simone Peter vom Verband Erneuerbare Energie sprach die Sektorenkopplung beipielsweise zwischen Bioenergie, PVT und Wasserstoff an um die instabilen Energieeinspeisungsraten der Erneuerbaren zu stabilisieren; da könne man auch von der schwarz-grünen Regierung im wasserreichen Österreich lernen.
Siehe dazu auch die Folge von Europe Calling mit der österreichischen Umweltministerin Leonore Gewessler.

Deregulierung der Verfahren

Erneuerbare: Wie viel Widerstand?

Die Klimaministerin von Rheinland Pfalz fasste zusammen: Engagement und Aufbruchsstimmung der Leute in RLP müssen unterstützt und genütz werden, ein Bürgerenergiefond zur Finanzierbarkeit auch für den kleineren Geldbeutel fände sie wichtig, aber auch die Potentiale auf jetzt schon versiegelten Flächen zu nutzen, zum Beispiel auf Kitas und Parkplätze.
Dem Abbau von Hürden und Hemmnissen in der Sprache als Machtmittel droht gerade die EU-Energie Taxonomie zu erliegen.
Diese ist ein Klassifikationskatalog für grüne und nachaltige Wirtschaftsformen in der EU.
Denn Atomstrom und Gas so wurde vorgeschlagen, sollten von jetzt an als Regenerative gelten.Und somit in die Familie der Green Bonds eingeschleust. Dagegen wehrte sich Giegold mit dem Anstoßen einer recht erfolgreichen Online Petition.Trotz des Ausbaus des Atomstroms in Frankreich meinte der Kapitalismuskritiker zum Schluss. “Das ob des Sieges der Erneuerbaren ist nicht die Frage, sondern wie lange die anderen dagegen halten?”

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Der Videomitschnitt: https://sven-giegold.de/europe-calling-energiewende-von-unten/