Postdemokratie

“Der Leuchtturm der Demokratie ist kollabiert” (Marcus Klöckner, Zombie-Journalismus)

Demokratie deine Institutionen

Stehen da wie Säulen von Ruinen

150 Jahre Glasnost und Perestroika Offenheit und Umgestaltung

Biopolizei im Technotop fährt vorüber in elektrischen Limosinen

Wie außen so innen?

Die Menschen kümmern sich nur noch um sich Blumen und Arbeitsbienen

Biedermeier und Brandeins

Alles in Ästhetik ersoffen

Politikemos:

Manche fahren wie Demokratie- Beduinen die großen Stämme suchend auf Parteitage, Demos

Es fröstelt sie Innen

Christenkreuz:Wir wollen nichts tun doch alles hoffen

Tun wir betroffen von Ängsten und Worten besoffen

60er die WIR-Dekade

70er die Ich-Dekade

80er die Mich-Dekade

Ab 89 nur noch Ich, Ich, Ich

Postdemokratie-Soli:

VOLK aus der Wüste des Satteliten- Sozialismus

Du gabst 1848, 1990 den goldenen Schuss

Gorbi wollte Demokratie

Landmaschinenmechaniker

Statt Bruno Banani

Doch Jetzt sowohl Unterhose

Als auch dicke Hose

Mit Angst und Geld gepimpt

Im Zentrum des Imperiums

Wird jeder geimpft

Selbstschutz-Manie

Demos deine Beobachter stehen unter Schock

Die Brandeins-Biedermeier geben sich wie Drogendesigner

Adonis gibt dir gern den Pflock

Globales Dorf-Dialektik:

Mauern und Zäune und Waldkameras für Außenbereichsbäume

Postdemokratie in Wachstumsmanie

Hier herrscht die Wand und die steht unter Schock

Corona-Monarchie:

das Parlament ist so ohnmächtig

so korrupt wie noch nie

Demokratie:

der sogenannte Souverän aphatisch und arbeitsstumpf in Agonie?

Der Kopf ist ab es richtet der Rumpf, Haschisch macht die Schmerzen stumpf

Zwischen Ami go home und home grown has their exception been shown

Die unfröhliche Wissenschaft sinnlos in Stoffe vergraben

Freut sich auf sinnliche Sinnsuche beim Naturburschen Lanz heut abend

Hyperdemokratie:

Mediendemokratie alles sinnlich erforschte mit ihrem technischen Zeitbild

Untergrabend

Zahlenmeister:

deine Kains-Welt schlägt keine Welt

Lebensphilosophie:

Lenz, Agamben und Dylan Überschreiten empathisch-dramatisch

Den Rubikon tun es um

Der Wahrhaftigkeit Willen

Nicht um Anerkennung und Lohn

Performant und polyvalent

Im Monopol der digitalen Diktion

Augustus:

Ja heute Abend wird in den Ruinen ein großes Fest gespielt

Technokratie deine Institutionen

Stehn da wie Säulen von Ruinen

Ein Fest:

Wie es im Wir verbundene Wesen einstmals hatten

ROMANTIKER SAGEN IMMER

NOCH HABEN….

“Ich bin der Glanz der Glänzenden, der Würfel in Betrügerhand, Ich bin Sieg und Entschlossenheit, die Wahrheit dem, der zu ihr stand

(Bagavadgita, Zehnter Gesang, Vers 36)

Genius mundi-Genius loci

Deine Immunität ist deine Idee
Die vertritt hier aber niemand
Bald ist ne Demo geh

Du hattest Familie und Freunde zudem als Schutz
Jetzt hast du scheints die Wahrheit
Die beiden Kreisen trutzt

Dein Schutz ist deine Idee und Nützlichkeit
Ist da als Inbegriff der falschen Ordnung
Schon grundsätzlich passe

Das Wir ist älter als das Ich
Weshalb es das Ich auch bildet
Manchmal bricht

Dein Schutz der Dir nichts nutzt ist deine Idee
Und das Gedankengut das ihren Rahmen füllt
Ist es was dir Gefühlswellen durch Herz und Adern spült
So fühlst du dich lebendig dagegen und findest der neuen
Gruppe segen

Dieses Wir ist jünger als das Ich

Was dich schützt ist deine Gruppe die wahrnimmt und spricht wie du
Doch bist du nicht ganz wie sie do-be bleibst du wie du do-be-du

Genius loci ungeschütz
Und unvernützt

Das ist der Grund für Demokratie
Die Vielfalt der Sichten und Schichten
Überwachen und Strafen
Deraison et folie

Vielzuoft tankst du nur
Doch manches Mal danktst du auch

Demokratie ist ein Brauch
Religion ist ein älterer Brauch
Doch reden die ja auch

Moderne Gesellschaft ist Kommunikation die Alte Gesellschaft regierte der Priester regierte der Thron

Demokratie hat dich immer bewegt
Und du sie im Hirn auf der Straße
Nanntest es Praxis-Theorie

Was macht die Bundeswehr in Kunduz fragtest du den genius mundus?

Westliche Militärmaschinerie
Raus aus Afghanistan:
ich weiß nicht wie oft ich es schrie
Jetzt fliehen sie!

Und Gotteskrieger?
Ich lese Bücher und denke
Wie verschieden sind die!


Die denkt eine Einheits-Idee
Die befreundeten Stämme
Und Freunde schützen sie
Sie wurden lange verdammt
Und jetzt siegen sie

Wie Mohammed irgendwie:
Praxis-Krieg, Big family

Dies Ich ist Älter als unser Wir
Und die Ortskräfte stehen dafür
Denn sie stehen allein

Und das Ich der Afghanen
Will die Alte Herrschaft
Und Wir?

Khayyam|خیام

A Voice from Iran

 

“72nd story”

First published: Jan.03.2019

Omar Khayyam never got married and didn’t have any children. He was a tall man with a big head, quiet and recluse.

A genius who was able to read a full book and memorize it right away.

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Omar was a fan of Avicenna, the Persian Polymath, and in his notes named him as his teacher and mentor. Khayyam translated one of Avicenna’s Arabic treatise about Monotheism to Farsi. In the end, Khayyam left 13 treatises.

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In one of his treatises, he has a geometric solution for a cubic equation that Will Durant names a masterpiece of mathematics in the Middle Ages. One of Khayyam’s students, Hamedani, became a great poet, judge, and Gnostic who was killed because of his beliefs in philosophy.

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All of Hamedani’s theories have been proven thus far. The death of Hamedani was a trigger for Khayyam to start writing…

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MARIA-HIMM-ELF.

Wenn Maria in den
Himmel fährt
Ist das Essen gemacht
Und der Boden gekehrt

Maria gleicht Martha
Davon zeugt schon Marteria

Bevor sie abhebt dankt
Sie Magdalena
die Jesus den Vorfahren
in den Himmel
Als Erste sah

Die die reden
werden sagen sie ist Fruchtbarkeit
und die dahinter schweigen
werden lächeln über ihre
sogenannte Jungfräulichkeit

Bevor sie abhebt macht sie
ganz Maria und ganz Martha
ein Mahl für alle in einer
walllosen Halle

(copyright Daniel Baz 2019)

Bild: Juliette Pita zum Weltgebetstag
der Frau Thema Vanuatu
Worauf bauen wir?

I don’t want you to stay at home

Mick Pini Band live im Engel-Bartenbach

Freudig war das Wiedersehen nach dem Mick Pini 8 Monate nicht mehr zusammen mit seiner Band gespielt hatte. Und das auf dieser vertrauten und wunderschönen Bühne vor dem Engel in Bartenbach,mit ihren circa 70 Plätzen umrankt vom wilden Wein und geschützt von einem großen Kastanienbaum. Ihr Motto: Große Künstler auf kleiner Bühne.
Pini steht für UK-Blues einige seiner Alben hat in den 80ern Mike Vernon, ” the man who braught blues to England”-meint der Italiener, produziert.

Blues comes from the earth

Heute ist kein Platz frei in Bartenbach
-fühlt sich komisch an, aber aus England hört man die neue Freiheit sei soweit “save”. Uwe Jesdinsky der Mann am Bass, hat den “Jumping Blues” geschrieben. Tanzen ist ja noch verboten. Wie zum Trotz reizt Pini-vermittels zündender Soli und Wechselspiele-seine Band zu einer mitreißenden Spielfreude.
Der Spielfreunde sind da mit Klaus Brosowski an den Keys und Dave Horner
vier. Und alle spielen gut und gerne zusammen. Und so ist “Mick” in little Wing dankt er seiner Tochter Daniela, die er zum Gitarrenspiel ermutigte, dass sie im das Intro des Hendrix-Songs beigebracht habe. Hier steht ein Meister der Erzählung der Magie des Miteinanders. Und das ist es nach dem sie hier dürsten. Vom Duft von frisch Serviertem umweht spürt man das der Hunger auf Kultur und Entgrenzung im meist Älteren Publikum voll durchschlägt. Und ja-das muss man ja zu dieser Rechtssituation schon als politischen Ungehorsam werten- eine Frau tanzt. “Man darf sein Leben nicht von Corona diktieren lassen”, sagt sie- Ein Statement.

I wanna come playing again

Der Mann der Ende der 90er schon den Talking Blues gewonnen hat spürt bei Otis Readings Stück “She’s real” sein Publikum genau. Bei Jimi Hendrix und Dylan(US-Blues) ein großes Vorbild kochen die trunkenen Gemüter. Hey Joe lässt er zur Freude aller mit einem hinter dem Rücken gespielten Cream-Solo enden.
Jetzt nach dem Muddy Waters Klassiker, “I just wanna make love to you” als die Crowd und er wie zusammengewachsen scheinen, spricht er sieben Minuten lang über Liebe und Hass in schwierigen Zeiten, gerade für Künstler. I don’t want you to stay at home, I don’ t want you to stay alone, I just wanna make love to you.

Blues gonna be the way

Mit einer Liebeserklärung an den Blues und einer Versicherung das er niemals sterben werde endete diese beschwörungshafte Szene die in den Song “standing in the rain” mündete. Ein bißchen Abkühlung brauchte zumindest der 72 Jährige jetzt. Seine Gibson-Gitarre, die er nun statt der Fender aufschnallte läutete nun eine kontemplative Endphase ein. “Blues is gonna be my way” vom letzten Album Into the distance erklang, wer es nicht vorher schon wusste, Mick Pini löst dieses Versprechen in strahlender Authentizität, Kreativität und dreckiger Spielfreude ein. Bei der Zugabe “Woke up this morning” musste Pini sich hinsetzen und doch feierten ihn die Leute. Denn wie lange hatte niemand mehr ausgedrückt was fühlten. Blues so meint Pini einmal: “Blues is the expression of a truth that you can’t change.”

Staatsreligion

Allahu maa es sabiriyn

(Gott ist mit den Standhaften)

Ein Buch
5 Gebete
Ein Prophet
Ein Komet
Als Versammlungsstätte

Ein Gott
Ein Staat
Ein Gesetz
Ein moralisches Leben
Vom Propheten gegeben

Eine Mutter die Umma
Einen Vater unsichtbar
Ein Buch von Gabril
Gottergebenheit als Ziel

Das Schwert und das Rohr
Öffnen Herz und auch Tor
Wachstum der Umma das Ziel
Verbieten Trunk und Spiel
Auf dem lastet viel
Der viel will

Der Prophet wart vertrieben
und ist wiedergekommen
Hat sich Mekka, die Halb-Insel
Und halb Spanien genommen

Der Prophet wart vertrieben
Hat große Worte empfangen
Hat große Worte aufgeschrieben

Die Herzen waren offen
Die Zeiten dunkel
Viele Herrscher besoffen
Die Worte waren inspiriert
Die Stämme lernten hoffen

Die Sprache poetisch
Die Inhalte ethisch
Spaltend das Wort
Kämpferisch der Ton
Unser Gott hat keinen Sohn

Kouraischi durch Krieg
Vertreibung
Und Quran
Wurde dein Weg zur
Religion der Taliban

Talib heißt Schüler
Man muss es schon lernen
Wie das navigieren der Schiffe
Unter den Sternen
Das Wort des Propheten
Und die Ausrichtung
Beim Beten

Ein Gott ohne Sohn
Ein Staat ein Buch
Das die Büchersöhne schützt
Weil es dem Staate nützt

Der letzte Prophet vor Jesus
Wenn die Welt untergeht
Sein Volk kommt zu uns
Und wird geschützt
Weil es dem Staate nützt

Ein Gott
Viele Staaten
Der Körper als Zielscheibe
Für lukrative Taten
Vorbei die Zeit
Der Deutschland stirbt aus
Debatten

Ein Gott
Ein Staat
Ein Gesetz
Die Christen fliehen
Kundus ist besetzt

Der Prophet wart vertrieben
Hat große Worte aufgeschrieben
Von Gerechtigkeit
vom Schlachten und Siegen

Talib heißt Schüler:
Man kann heut wie Goethe
Und noch leichter erkennen
Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen

Geldmacht Gewaltwirtschaft
Lassen erkennen
Staat und Religion
Sind nicht mehr zu trennen

(Daniel Baz 8.8.21 am Jahrestag des
Augsburger Religionsfriedens)

Alarmstufe Gelb

Die Schnecken fraßen die Sonnenblumen
Die Mücken schwärmen wie Heuschrecken

Alarm, Alarm, Alarm
Es war Nachts kalt und jetzt wird es wieder warm

In den Nachrichten Bilder von Bränden
Und Schwemmen ans Haus gefesselt
Der Menschheitshass grassiert
Nachteil: Kein Land zum Wegrennen

O Schreck, O Schreck
Endlich gut Wetter
Doch alles ist ausgebucht und
wir sind arm
O Schreck wir kommen hier nicht weg

Ich würde radeln oder trampen
Sie träumt von Geld
Bei ner Doku über das Campen

Es wird uns bald zu heiß
Weil ohne Güsse warm
Nur neue Nachrichten und
Und neue Sirenen
Und Urlaubsbilder von
Diesen und jenen

Keiner will noch Freiheit nur die Jungen lärmen, posen und pöbeln
Meine Seele ist niedergeschlagen
Auf der Straße ein Konvoi
Von wohnmobilen Wagen
Und ich steh mit dem Vorschlaghammer
vor den alten Möbeln
Meine Freundin übernimmt
Jetzt das Pöbeln

Neue Clubs höhere Zäune
Neue Migranten
Neue Schlagbäume
Und bei uns unerfüllte
Wanderträume

Alle wollen Sicherheit,
Viele nicht verstehen,
Das es anderen nicht
Gut geht nur weil
Sie auf Nummer sicher gehen

Schwebende Zeiten

Schwebende Zeiten wechselnd gut – schlecht. Kennen wir noch andere Seiten? Noch unbekannt, doch bald an Land. wie wird es sein? was wird wohl kommen? wie war es genau? wie ist es jetzt? Wie sind und was sind wir? Was haben, können,  werden wir? Wozu? Trotz allem sind wir Schwebende Zeiten mit all ihren Seiten wie  wundervoll  schön! oder? Schwebende Zeiten

©Björn Berger