Die schwarze Rose

“Die Farben sind Taten des Lichts,Taten und Leiden”
(Goethe)

Senken sich die Blumenlider
Wenn es Nacht wird selbst
Härmt Sie sich, die schwarze Rose,
Auch bei Tage vor der Welt

Denn sie muss sich selber heilen,
Kann nicht ganz ihr Blut verteilen
Unterm Himmelszelt

Härmt sich vor der Sonne Gluten,
Vor der Urgewalt der Fluten
Und des Wachstums
Schicksalsmächten
Sieht nur die blaue Blume in den Nächten

Ist nicht ganz eingetaucht in den
goldenen Rosenbrunnen
Muss im dunklen Körperkleid
lärmend und gelähmt verstummen

Sie sehnt sich sehnsüchtiglich
Nach ihrer weißen Farbe,
Die sie verlor als sie im Triebe war
Und blickt auf ihr Narbe

Sie muss auch in die Nächte
Blicken voraus den Armen
und den Heißen: Hoffnungs-
Mächte schicken
Lässt sie doch auf die Schwäch
Der Rose ohne Rosengarten blicken

Mussten auch so manche Blätter knicken, in Überforderungen,
Hastigkeiten, Hektiken

So heilt sie in der Dunkelheit
Sehnst sich nach dem Gelb
Der Geistigkeit, die sich in die
Weisheit ihres aufgehellten Wesens
schreibt

Aus blauer Sehnsucht
und wärmendem Geist
Entspringt ein
helles Grün nun leis

Schwarz bleibt ewig
Wie auch weiß…

Senken sich die Blumenlider
Wenn es Nacht wird selbst,
Stürzt sie sich, die weiße Rose
auch in die Finsternis der Welt

Weil die Rote in der Sehnsucht
In der Liebe zu der Welt
Mit der weißen und der Schwarzen goldgelb erhellt zusammenhält

Deshalb sehen sich die Rosen
Zwischen Großtonnage und Bitumen
umstanden von mächtigen Sonnenblumen

Und ist nicht Wind Veränderung
Die das Rosenblut zerfließen lässt
In schwarz-rot-goldnen Bahnen
Aus dem Gold der Ahnen

Copyright Daniel Baz

MARIA-HIMM-ELF.

Wenn Maria in den
Himmel fährt
Ist das Essen gemacht
Und der Boden gekehrt

Maria gleicht Martha
Davon zeugt schon Marteria

Bevor sie abhebt dankt
Sie Magdalena
die Jesus den Vorfahren
in den Himmel
Als Erste sah

Die die reden
werden sagen sie ist Fruchtbarkeit
und die dahinter schweigen
werden lächeln über ihre
sogenannte Jungfräulichkeit

Bevor sie abhebt macht sie
ganz Maria und ganz Martha
ein Mahl für alle in einer
walllosen Halle

(copyright Daniel Baz 2019)

Bild: Juliette Pita zum Weltgebetstag
der Frau Thema Vanuatu
Worauf bauen wir?

Staatsreligion

Allahu maa es sabiriyn

(Gott ist mit den Standhaften)

Ein Buch
5 Gebete
Ein Prophet
Ein Komet
Als Versammlungsstätte

Ein Gott
Ein Staat
Ein Gesetz
Ein moralisches Leben
Vom Propheten gegeben

Eine Mutter die Umma
Einen Vater unsichtbar
Ein Buch von Gabril
Gottergebenheit als Ziel

Das Schwert und das Rohr
Öffnen Herz und auch Tor
Wachstum der Umma das Ziel
Verbieten Trunk und Spiel
Auf dem lastet viel
Der viel will

Der Prophet wart vertrieben
und ist wiedergekommen
Hat sich Mekka, die Halb-Insel
Und halb Spanien genommen

Der Prophet wart vertrieben
Hat große Worte empfangen
Hat große Worte aufgeschrieben

Die Herzen waren offen
Die Zeiten dunkel
Viele Herrscher besoffen
Die Worte waren inspiriert
Die Stämme lernten hoffen

Die Sprache poetisch
Die Inhalte ethisch
Spaltend das Wort
Kämpferisch der Ton
Unser Gott hat keinen Sohn

Kouraischi durch Krieg
Vertreibung
Und Quran
Wurde dein Weg zur
Religion der Taliban

Talib heißt Schüler
Man muss es schon lernen
Wie das navigieren der Schiffe
Unter den Sternen
Das Wort des Propheten
Und die Ausrichtung
Beim Beten

Ein Gott ohne Sohn
Ein Staat ein Buch
Das die Büchersöhne schützt
Weil es dem Staate nützt

Der letzte Prophet vor Jesus
Wenn die Welt untergeht
Sein Volk kommt zu uns
Und wird geschützt
Weil es dem Staate nützt

Ein Gott
Viele Staaten
Der Körper als Zielscheibe
Für lukrative Taten
Vorbei die Zeit
Der Deutschland stirbt aus
Debatten

Ein Gott
Ein Staat
Ein Gesetz
Die Christen fliehen
Kundus ist besetzt

Der Prophet wart vertrieben
Hat große Worte aufgeschrieben
Von Gerechtigkeit
vom Schlachten und Siegen

Talib heißt Schüler:
Man kann heut wie Goethe
Und noch leichter erkennen
Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen

Geldmacht Gewaltwirtschaft
Lassen erkennen
Staat und Religion
Sind nicht mehr zu trennen

(Daniel Baz 8.8.21 am Jahrestag des
Augsburger Religionsfriedens)

Alarmstufe Gelb

Die Schnecken fraßen die Sonnenblumen
Die Mücken schwärmen wie Heuschrecken

Alarm, Alarm, Alarm
Es war Nachts kalt und jetzt wird es wieder warm

In den Nachrichten Bilder von Bränden
Und Schwemmen ans Haus gefesselt
Der Menschheitshass grassiert
Nachteil: Kein Land zum Wegrennen

O Schreck, O Schreck
Endlich gut Wetter
Doch alles ist ausgebucht und
wir sind arm
O Schreck wir kommen hier nicht weg

Ich würde radeln oder trampen
Sie träumt von Geld
Bei ner Doku über das Campen

Es wird uns bald zu heiß
Weil ohne Güsse warm
Nur neue Nachrichten und
Und neue Sirenen
Und Urlaubsbilder von
Diesen und jenen

Keiner will noch Freiheit nur die Jungen lärmen, posen und pöbeln
Meine Seele ist niedergeschlagen
Auf der Straße ein Konvoi
Von wohnmobilen Wagen
Und ich steh mit dem Vorschlaghammer
vor den alten Möbeln
Meine Freundin übernimmt
Jetzt das Pöbeln

Neue Clubs höhere Zäune
Neue Migranten
Neue Schlagbäume
Und bei uns unerfüllte
Wanderträume

Alle wollen Sicherheit,
Viele nicht verstehen,
Das es anderen nicht
Gut geht nur weil
Sie auf Nummer sicher gehen

Wallfahrt statt Irrfahrt

Wallt! Wallt bald!
Wald. Wählt Wald.
Wählt Waldweg. Bald Wald weg.
Welt. Wollt Wald.
Waldwall-Wallweg-Welt.
Fehlt Feldweg, fällt Feld weg,
fällt Welt weg. Fällt Wald, fehlt Welt.
Wallt! Wallt bald! Wählt Wald.
Wählt Wallen. Wollt Welt.
Feld. Fällt. Wählt. Welt. Wollt. Wald. Wallt bald.

[(Aus Alexander Wiechec’s Buch Goethekaufhaus, Kapitel Vier, die Bestellung aus dem Internet),ich entschuldige die Rückname der von Alex gewählten konkreten Form die ich mit meinen Bordmitteln gerade nicht wiederherstellen kann. faroun]