Flussspaziergang im Januar

Flussspaziergang im Januar Glänzend lenzt der Januar in sonnerfreuter Bläue Das Wasser fließt wie aus der Bergesschmelze in dem Flusse Und schlängelt sich in Bächlein Zwischen Schilf und Stein 6 Entchen grüßen in der Formation Köpfchen nach links In Reih und Glied Dem Bächlein sieht man auf den Grund,die Kiesel sind manchmal grün immer rund In dieser Transparenz in der der Himmel sich spiegelnd erglänzt Hatte sich das Drängen und Drohen der Ego-Welt einen Winterspaziergang lang aufgehellt (DB21/01)

Freiheitsfließen

600 Menschen spazierten am Montag durch Krumbach

Sanctus Januarius

Heller stets und stets gesunder,
Frei, in liebevollsten Muss,
Also preis ich deine Wunder
Schönster Januarius

14.01.21
Die Welt berichtet, dass in Bayern, nach Thüringen laut Polizeibeobachtungen, die meisten Menschen gegen die Coronapolitik auf die Straße gegangen sind, nämlich 14000.

Auch in der mittelschwäbischen Stadt Krumbach mit ihren 12000 Einwohnern kamen laut Teilnehmern seit Oktober trotz Wind und Wetter immer mehr Menschen bei einer Montagsdemonstration zusammen. Gruppen aus verschiedensten Zusammenhängen haben sich dort über ihre jeweiligen Corona-Situationen-

und Schicksale ausgetauscht.
Seit einigen Wochen ist die Versammlung ins Fließen geraten und zieht sich am Montag mit über 600 Teilnehmern vom Rathaus aus beginnen durch die Stadt.

Äußerst ruhig, diszipliniert und unspektakulär, anders wie auf den Bildern des Berichts der Welt, allerdingst durch die Bank ohne Masken,bewegt sich dieser Grundrechtespaziergang durch die recht idyllische Kleinstadt. Die Polizei hält sich,anders als die begegnenden Teilnehmer bedeckt. Die Veranstaltung sei angemeldet, die Einsatzkräfte, zwei bis drei Polizeiautos, beobachteten nur.
Es läuft dezent ein Song der Bewegung: Westernhagens “Freiheit, ” darüber streitet eine Gruppe, manche mögen lieber “Freedom” von Richy Havens.

Heller stets und stets gesunder,
Frei, in liebevollsten Muss,
Also preis ich deine Wunder
Schönster Januarius

Beitag umrahmt von dem Gedicht Sanctus Januarius von Friedrich Nietzsche

©Farounfirewater 17.01.22

Impfs- und Antiimpfs

4800 demonstrierten in Ulm

Skizze:Joseph Beuys zur Honigpumpe, Austellung:Ein Woodstock der Ideen Ulm 21

Die Spinner von heute sind, die Erfinder von morgen, dass weiß doch jedes Kind
(Udo Lindenberg)



Ulm, Freitag 14.01.21
Kurz vor 7 Uhr abends:Am Münsterplatz entspringen Flüsse von Menschen. Zur gleichen Zeit am Rathausplatz sieht man sich eine Demonstration formieren. Schilder mit Statements wie “Biontec statt Oma weg” werden in die Luft gehalten.
Ulmer Medizinstudenten haben sie organisiert.


Der Spaziergang ist nicht angemeldet, letzten Freitag waren es wohl um die 5000 Spaziergänger. Es hieß in der Schwäbischen Zeitung in einem Artikel von Johannes Raunegger die Poizei konzentriere sich darauf die “Rädelsführer” zu schnappen. Nun laufen die Spaziergänger ohne Demoutensilien manche haben eine Laterne, wie für den Martinsumzug dabei, über die Olgastraße Richtung Neu-Ulm. Hier blockieren sie kurz den Verkehr, die Autos werden aber von der Polizei umgeleitet. Aus manchen Auto hört man Rufe wie “ihr checkt es einfach nicht, oder?” Manche skandieren aus den Fenstern der Häuser ähnliches und haben sich zum Spott einen Aluhut gebastelt. Dabei sind es doch die Menschen unten, die horende Strafen und einen Spießrutenlauf durch Anfeindungen auf sich nehmen, wenn sie sich etwa nicht impfen lassen oder auch geimpft ihrem Wissen und Gewissen folgend die Maßnahmen gegen die Grundrechte anprangern. Bei der Demo auf dem Rathausplatz sind nach Aussagen der Presse um die 300 Leute, auch ein Kamerateam des SWR und Presse.
Die Spaziergänger sind im Durchschnitt eher Ältere Leute, die sehr diszipliniert und mit Abstand laufen. Circa 1 Stunde 30 Minuten
laufen sie über Neu-Ulm bis zum Münsterplatz, in den Seitenstraßen ist Polizei stationiert.
Auf dem Münsterplatz, wo ja damals die Parkplätze für Autos gegen großen Widerstand abgeschafft wurden, sieht man die Polizeifahrzeuge auf dem sich langsam füllenden Platz noch massiver. Jetzt treffen sich die beiden Demonstrantengruppen mit entgegengesetzten Positionen.
Eine Demonstrantin schildert wie sie auf der einen Seite Kameras und Schilder wie “Impfen statt Schimpfen” bei der Demo sah. Damit agitiert man 5 Jährige, meint einer, wohl Vater eines Kindes, welches sich gegen seinen Willen impfen lassen will. In der Tat Coronapolitik spaltet. Auf der anderen Seite, sieht man einen Trupp mit 7 Trommlern anmarschieren. Diese Stimmung wurde dann aggressiv, dass hat mir nicht mehr gefallen, schildert die Sozialpädogogin weiter. Trotzdem das 4500 Leute zusammen gegen einen ungerechtfertigten Impfzwang gelaufen seien sei wichtig und es sei alles in allem schön gewesen.

Eine seltsame Stimmung überkommt mich auf dem nun leeren Münsterplatz, der gerade noch Schauplatz symbolischer Auseinandersetzungen war. Zum Ende des Missionsbefehls Matthäus 28,18-20 “Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende, das hier am Münster hängt. Setze ich:” Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. (Johannes 16,32)

Kanalarbeit

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(Dante, Die Göttliche Komödie, Siebter Gesang, Sechster Vers im vierten Kreis der Hölle)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(DANTE, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, SIEBTER GESANG, 6.VERS IM 4.KREIS DER HÖLLE)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(DANTE, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, SIEBTER GESANG, 6.VERS IM 4.KREIS DER HÖLLE)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Das Grundgesetz als Wahlheimat?


Auszug aus einem Bericht eines Gesprächs von Thea Dorn in der Ulmer Stadtbibliothek mit der Dramaturgin Nilufar K. Münzing


©Daniel Baz, 2019

Was den Begriff Heimat betrifft, so möge sie den Begriff Wahlheimat. Wenn es um Heimat gehe, sagten 80% etwas über Essen, dann folgten Gerüche und Lieder, bei denen das Gefühl von Heimat aufkäme. Sie sei in der Jugend 10 Jahre lang immer mit ihren Eltern in die Brittanie gefahren, der Begriff Heimat habe also auch eine Schicksalskomponente. Heimat habe etwas mit Sicherheit und Geborgenheit zu tun. Herder habe gesagt: „Heimat ist dort wo ich mich nicht erklären muss.“Hier müsse man sich nicht dafür entschuldigen wie man ist. Deshalb möchten, so viele Berlin als Wahlheimat. Weil man hier anders als manchmal im Herkunftsort, sich nicht dauernd rechtfertigen müsse.Wenn Heimat so etwas wäre, wie eine verlorene wahre Kindheit, was wäre dann ein Heimatministerium, etwa ein Ministerium für die wahre Kindheit? Alle lachten. Vielleicht brachte das dornsche Gespäch mit Marc Jongen, ein philosophischer Schüler Peter Sloterdijk´s und kulurpolitischer Sprecher der AFD im Bundestag, welchey im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde, dahingehend mehr Aufklärungspotential? Wenn Deutschland politisch originell wird, dann geht immer viel zu Bruch, meint die Publizistin, die sich nach dem Mitbegründer der Kritischen Theorie Theodor Wiesengrund Adorno benannt hat. Kulturpatriotismus und das habe sie auch in dem Gespräch mit Jongen erfahren, diene oft zunächst als Grundlage für die Ausgrenzung Anderer. Als sie eine Dokumentation über einen Syrer der Förster wird, ganz ohne die Waldmetapher in der deutschen Literatur, gesehen habe, habe sie das berührt. Wer sage, da stimme etwas nicht, sei kein Patriot sondern ein Rassist. Im herderschen Sinne, sei das Deutsche Grundgesetz eine Heimat, angeleitet von einer Leitzivilität, die als Konsequenz der Hybris einzelner Nationen als auserwählter Völker entstanden sei. An ihre äußerst anregende kurze Lesung aus „Deutsch nicht dumpf“ wo sie einen Europafreund und einen Europagegner disputieren lässt schließt sie philosophische Erwägungen an. Am Grunde der Europäischen Geschichte stünden Sätze wie die des dunklen Heraklit: „Der Gott ist Tag und Nacht, Winter und Sommer, Krieg und Frieden, Überfluss und Mangel.“ Oder „Der Krieg ist Vater von Allen, König von Allen.“ Auch stünden zwei widerstrebende Pole der vom „Vordenker“ und Feuerräuber Prometheus und der des gottergebenen Märtyrers Jesus am Ursprung der europäischen Zivilisation. Die östliche Kultur fände in ihrem Jin-Jang-Symbol einen höheren ausgleichenden Pol. Europa ob Individualisierung, ob gewaltsame Inbesitznahme der Welt, halte den Widerstreit aus.

Die europäische Kultur:
Grundlage Freiheiten zu teilen


In China sehe man gerade wo westliche Datentechnologien ohne den Geist der Aufklärung und kritische Individuen hinführten. Was Big Data betreffe gehe es nicht, dass Künstliche Intelligenzen Schlüsse zögen,die Menschen aufgrund von unermesslichen Datenmengen als Grundlage nicht mehr nachvollziehen können. Bildung sei wichtiger denn je. Denn heute drohen die Menschen durch die Annäherung an Algorithmen mehr und mehr technikgetrieben zu werden.Der europäische Kerngedanke sei jedoch, dass man durch Bildung zu einem verantwortungsfähigen Menschen werden könne. Identitätspolitische Gemeinschaften neigten zur Homogenisierung. Der deutsche Kräutergarten und seine Zerrissenheit in Ähnlichkeit,sei ein gutes Beispiel. Wie man von der Gemeinschaft wieder zur Gesellschaft kommen könne? Wanderstiefel und der Besuch kleiner Käfer mit kulturell Verbindendem im Gepäck seien dabei das dornsche Mittel. Kulturkenntnis und Kulturschutz seien dabei zwei verschiedene Paar Stiefel. Denn wie sagte laut Dorn schön Friedrich Hölderlin: „Man muss das Eigene so gut lernen wie das Fremde.“


Auszug aus einem Bericht eines Gesprächs von Thea Dorn in der Ulmer Stadtbibliothek mit der Dramaturgin Nilufar K. Münzing


©Daniel Baz, 2019

Scholzweg Ost-West

(Olaf Scholz zum russischen Truppenaufmarsch an der Ukainischen Grenze)

“Es ist ganz ganz wichtig, dass niemand in den Geschichtbüchern wälzt, um Grenzen neu ziehen zu können.”

1984 Olaf S. hatte als Politikprofi
Am Übergang der Grenz
Wenig Stress und Pöbelein
Denn die Freie Deutsche Jugend
Lud den Juso zu treffen Krenz

Wandel durch Annäherung hat Brandt ausgegeben als Motto doch deutsch-deutsch reisen durfte kaum wer: Nicht Else nicht Otto

Parteien sind ein gutes Ding
Ob Kader- oder Volkspartei
Sie schulen dich in Diskussion
Zahlen so manche Exkursion
Und sind den meisten einerlei

Eine Spielwiese, ein Ort für
Interessen, Ausgleich, Kungelei
Eine Aufstiegsort für Ausdauernde gut Vernetzte, Zielbewusste. Ein Hoch auf die Partei!

Bild und Welt ward angegriffen
Julian Reichelt sogar ausgezählt
Weil man es in seinem Hause
So hält wie man es hielt in Amerika’s Gazettenwelt

Der Neue Mensch muss aber
Mann und Weib sein
Am besten beides in einem Leib sein
Der neue Mensch muss
Leise reden und die Perspektive
Einnehmn’ eines jeden

Der neue Mensch muss Führung
können und auch Team
In sich vereinen Ost und West
Gehört zum Stamokap
und huldigt ihm!

The West is the best,
Better then the rest

Kein Ort zum fliehn…

Gedicht inspiriert von dem Bericht der BILD-Zeitung am 13.01 über Scholz’s umfangreiche Stasi-Akte,Stamokap=Staatsmonopolistischer Kapitalismus, Schlussreim von der Band The Doors

©Faraoun

Panopticon of Biohazard II




Tyger, Tyger, burning bright
In the forest of the night:
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearfull symmetry

Volatility
Uncertainty
Complexity
Ambiguity
Frame conditions
Of society

Who is WHO?
B.1.1.52.9 causes
Accelerations of endemic vibrations
Some folks say don’t save your system save our soul
Delta+omicon would be media

Control

Omicron
Till moronic
Omicron
Till Omega?

And all the bios all together
La lalala lalal la
La la lalala(the las express metallica)
And for all the mutants left
Dare is deadly terrors clasp

Wheather if
Omicron is
Dangerous or
Omicron is
Not
Do, Do, we must do a lot
I am vaccinated
You, you produced the skrew
Which we forgot
Where has my beaten
Beta gone?

Vision
Understanding
Clarity
Agility
Seam to be the medicines
Of humanity

VUCA-World
Invisible hand
Invisible eye
Panoptic courageous
symmetry

To be modern is BionNT
Bios Zoe beyond nature
Meta-Nature Sputnik-Media
Super and rooted, Dog and Creator

Omicron til moronic
Wanna drive through new curves
Wondering how much
Variants i get in the
Covid AlphaBeth

Is Sars Cov ever changing
Never ending
From Alpha till Omega
Living in your body
Hitchhiking reassembling?

V olatility
U ncertainty
C omplexicity
A narchy

My hands are trembling
A rush of blood to the head
A masterpiece of William Blake
Is reassembling:

Tyger Tyger, burning bright,
In the forest of the night;
What immortal hand or eye,
Coult frame thy co-rage-ous symmetry



(First and last stanza from William Blake’s, the Tiger, out of the book of innnocence and experience, The acronym VUCA spells the framework of good leadership qualities, and was developed by an american military academia)

Copyright Farounfirewater derweiserabe.com

Enemies at the gates

Lebenmittel +6 %
Energie +18
Öffentliche Lust 2G+

Spazieren mit Demaskierten 3000+
In Ulm mit Polizeischutz
Und Ladenschluss

Früher in vollen Zügen genossen
Morgen in Angst vor den Vollzugsgenossen?

Am 01.12.55 zeigt Rosa Parks in Montgomery im Bus
Das man um Widerstand
Zu leisten nicht mal aufstehn muss

Wie Martin Luther King
Als MC der Bürgerrechtsbewegung
Das Gemeinschaftsunternehmen
boosterte während man Desmond
Tutu in Johannesburg als
Ersten Schwarzen Dekan noch seltsam musterte

Demonstrieren in der
Marktförmigen Demokratie
Kann teuer werden, schmerzhaft sein

Die Preise sind ein rollender Stein
Kein little red Rooster
Und nur wer den neuen
Motor hat bekommt
auch einen Booster

Die Preise steigen leise
Die Omicronzahlen laut
Früher beklagte man Apartheit
Heut findet man
gated societies great

Ich würde gern fliegen
Trau mich nicht aus dem Fenster
An welches Gate ich wohl muss?

Öffentliche Freiheit 2G+

Wir sind die Ulmer,
Und Omikron frisst Delta
Und unsre Angst
Das du aus Gesundheits-
gründen nicht mitspazieren kannst

Und wenn alle Stricke reißen
Spazier wie ein Spatz
Den mit nem Zweig waagrecht
Im Maul do braucht ma’s
Leidige ond hot Platz

Omikron frisst Delta und Aids
rückt wieder höher in der Liste
der enemies at the Gates

©DANIEL BAZ. 06.01.21 + 09.01