Kanalarbeit

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(Dante, Die Göttliche Komödie, Siebter Gesang, Sechster Vers im vierten Kreis der Hölle)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(DANTE, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, SIEBTER GESANG, 6.VERS IM 4.KREIS DER HÖLLE)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(DANTE, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, SIEBTER GESANG, 6.VERS IM 4.KREIS DER HÖLLE)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Author: farounfirewater

Ich bin der Falke im Sturm der den König sucht. "Ich lebe mein Leben in sich weitenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn, Den letzten, ich weiß nicht ob ich ihn Vollbringe, aber versuchen will ich ihn Ich kreise um Gott um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang und ich weiß nicht, bin ich eine Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang" (Rilke)

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