B-Innendrinnen

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Kirchplatz Blaubeuren: Installation und Erstellung vom Banjo-Mann von “Brekkies Inn”

Bei der Ausstellung unter freiem Himmel in Blaubeuren, nach einer viertel Stunde übellaunigen Da-Seins, während des stillen Gewahrens eines von heiterer Hand gemalten Orange:

Was ihr in euch drinnen habt,

und was mir selbst im dunklen Tal

noch eine Farbe gibt,

die selbst in mir sein kann

ein Bisschen außer Schwarz

Ihr Sänger, Zeichner und Texter nehmt Hartz,

Ihr Bildhauer und Architekten wir brauchen einen andern Arzt

Was ihr in euch drinnen habt,

den Schock, die Schalheit und den Schmeichel

die machen euch ereignishaft, doch sparn sie keinen Leck vom Speichel

Was ihr in euch drin habt dafür ist mein Gebet

Das ihr euch gebt und nicht auslebt

Diese Schalheit, diesen Schock, diesen Schmeichel

das ihr ihn aushaltet und nicht wieder als euren

Ausdruck in die Welt entfaltet

Es interessiert mich nicht welch schöne Höhlen ihr grabt

Ihr habt nichts gegeben, wenn ihr euch nicht selbst gegeben habt

Es ödet mich an wie ihr eure Selbste auf Bühnen begrabt

die Bühnen begrabt

inselbegabt, einfach genommen,

schwierig geworden

Kurz vor dem Ermorden

Orden um Orden um Orden

Ich bete für die der Welt Überdrüssigen

das sie erhört bleibn von dem Überschwingen

das die Materie nicht greift

Was in euch drinnen ist,

und nicht von euch stammt,

gebt es zurück,

teile deinen Code zum Glück

Wenn ihr dies dann tut

und ihr darin geruht

mach ich zum Singen,

Malen und Texten euch Mut

Innendrinnen wie außendraußen

ist dann all Es wieder gut (01.07.2018)

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Martina Reichmann mit etwas Orange

Überschrift geändert nach Genuß des Textes von “Der Hafen”, Stefan Weidner,Operation Transformation[?])

NIX VON DOhannarom?

Author: farounfirewater

Ich bin der Falke im Sturm der den König sucht. "Ich lebe mein Leben in sich weitenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn, Den letzten, ich weiß nicht ob ich ihn Vollbringe, aber versuchen will ich ihn Ich kreise um Gott um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang und ich weiß nicht, bin ich eine Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang" (Rilke)

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