Gleis 45- LAICHINGEN

 
 
 

 Bachsuiteentgleisung in D-Moll
 Viel Spiel, viel Haben, viel Soll
 
 
 Fick mich in mein Sommerloch
 und stoß mich wieder weg  
 denn es schmeckt nach Freiheit dieses Leck
 
 
 Fick mich! Mein Verlangen schreit
 nach einem Langen.Spiel!
 Fick mich ohne Bangen noch,  
 ich hab ein Sommerloch
 
 
 Ich bin die herbe Blühte, du der  linde Schmetterling
 dass ich dir meinen Nektar bring,
 versprech ich schon im Kling und Sing.
 
 
 Ich mach Musik, Raum und Freude, Spaß
 ich wehr mich nicht gegen den Krieg,  
 das Gas und den Heidenspaß
 
 
 Ich perform die schönsten Lieder
 sittsam und geländegängig
 nur zum Zeugen bin ich abhängig
 
 
 Du bist so groß du Musenkuss
 das selbst der Tintenfisch zum  
 Nixenmahl sich strecken muss
 
 
 Fick mich in mein Sommerloch !
 Der Aufruch macht mir Angst.  
 Der Türsteher droht, Obama sagt: Du kannst.
 
 
 Fick mich in mein Sommerloch
 weil ich nix bin als des Augenblickes Licht.
 Zünd mich an mein Funke in der Finsternis
 
 
 Die Leidenschaft muss sich nach Außen wenden,  
 wie ein viel zu langes Warten.
 Es ist etwas im Busch in unserm Diesseitsgarten.
 
 
 Und dann sind wir Wohlgefallen.
 Gottes Gedanken fallen  
 wie Symbole und Zahlen  
 in unsre blutkochenden Oberschalen
 
 
 Ja. Sa(h)rabande, geile Suite von Bach
 Lass sie ganz durch dich fallen,  
 wie eine Synphonie aus Oh und Ach
 
 
 
 
 Erzeuge durchlichtete Hallen
 in diesem Einbruch von Freiheit befallen
 
 
 Des Knaben Wunderhorn- Schulung zum großen Gesang
 In deinem Loch ist die Fülle die sommers Leerheit,  
 winters Stille ist  
 
 
 Bachsuiteentgleisung in D-Moll
 Viel Spiel, viel gemeinsam, viel Sol
 Wenn du das bebende Bündel bist bin ich der Führer
 Verführter Lyriker
 Liebanese, Assyrer, gefickter Feuerschürer 

Danimed, an einem Tag im blauen Mond September

OCCUPY LA. Schnitzeljagtorte. Literatur: Goethe: Anschauendes DENKEN. GE.DANKEN-KRAFT   FB:victoria amadea honigsberg jonas 

Author: farounfirewater

"Ich bin nur ein kleiner Wicht, der der Welt das Recht abspricht, dass sie mir das Rückgrat bricht "(Auszug D.B 97)

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