ULMTREIBENDE

 
 
"WIR SIND DIE TREIBENDEN ABER DEN SCHRITT DER ZEIT; NEHMT IHN ALS KLEINIGKEIT IM IMMER BLEIBENDEN"" (R.M RILKE, Gesänge an Orpheus)  



 Der Frey ist gegangen und frei geht nicht!
 Stattdessen basteln wir Kastanienmännchen im Kartoffeldruck;

sie verstellen vorerst kindisch die kindliche Sicht!
 
 
 Mund geknebelt, Herz vernebelt, Hände eingespannt und dann:

UNbezähmbar zahm, schrillt ein Frauenlächeln in meine Gram
 
 
 Die Munding bewegt, wie Kamelhöcker
 BWegt sie mich-
 verleimt statt Unbill Billhocker
 bringt in Einfachheit und Könnerschaft die  Nützlichkeit in Sicht
 
 
 Ins Wasser viel Einstein, jetzt kommt der Max Bill:
 
      Das Ulmer Bauhaus -  bau es aus!
 
 
 Werkstatt statt Schlandwerk: Wasserschaden
 Die Trockenlüfter rattern die Schläuche liegen   blank
 
 
 Das Wasser sehnt sich nach Feuer um den 
 urlaubenden Deutschen ihren Süden zu norden:
 Arbeit macht frei!
 
 
 Der  Frey ist gegangen ist freier geworden,
 die Schläuche der Matrix sind steckbar geworden,  
 zeit wiederzukehren um das Ich zu ermorden?  
  
Ich seh die Munding mit den Freitagsmalern maulen,  
 
"wie Sternenstaub auf verfaulendem Laub"
 
 
 Bin dann doch geblieben, ein Gebot für die Liebenden?  
 Der Rasenmäher säbelt die Ohren ab,  
 ich gehe raus zieh die Ohropax aus,
 Ich möchte frisch gemähtes Gras  
 vom Rasenmähermann auf meinem Grab
 Ich gehe raus weil ich die Munding lieb hab
 
 
 Raus und rein um einzusehn,  
 ins Wasser  
 fällt Unbill und zieht seine Kreise  
 wie Einstein und Max Bill   

Daniel B.Z im Bildungsmoratorium 18.09.19 
6:25 Uhr 

Der Rubens des Rabens im Sommer 2019, Artikeltitel aus aktuellem Anlass von Le Monde Diplomatique auf ULMTREIBENDE geändert, ORT UBUNTU, Trostberg 






Author: farounfirewater

Ich bin der Falke im Sturm der den König sucht. "Ich lebe mein Leben in sich weitenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn, Den letzten, ich weiß nicht ob ich ihn Vollbringe, aber versuchen will ich ihn Ich kreise um Gott um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang und ich weiß nicht, bin ich eine Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang" (Rilke)

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