DEUTSCHLAND eine WAHLVERWANDTSCHAFT

	
	
	
Das Alte vergangen
Das Neue noch nicht begonnen
bist du aus dem Tritt gekommen


Ich fahr durch den Nebel,
fühl mich eigentlich ganz frei
ohne Vergangenheit und Zukunft 
und Schaumschlägerei


In der Welt bin ich krank, 
Hier bin ich ohne Warum
Ein Gedanke der aufnimmt 
was auf ihn zukommt lächelnd und stumm


Das Nichts-Tun ganz seltsam erlöst
von der Narkose des Alltags gelöst
Gibt dir die Blöße, als Raum
der die Fülle der Dinge umhüllt


Das Gedächtnis geht still durch die Zeiten
reuet und sühnet und sehnet
Übet sich die Welt zu lassen
Geld verdient es eh net


Aus dem Tritt gekommen
sinkst du nach unten
durch das kühle Dunkel
ganz ungebunden


Und am Grund angekommen
Lichtet sich des Lebensschiffes Anker
Es nimmt wieder Fahrt auf
das Ufer der Welt erscheint immer kranker


Der Zwischenraum war nötig 
und seine Einsamkeit
Um in ihm einzusäen
das Saatbeet der Alleinsamkeit


Ewig still ruht die Vergangenheit
angenommen in großer Dankbarkeit
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen
Du bist nun der der zieht


Daniel Baz 05.12.18
(Vers 1 und 3 sind entlehnt von Vers 1 aus dem Gedicht "Sprüche des Konfuzius" von Friedrich von Schiller, Titel geändert von ursprünglich "ZWISCHENZEITEN" auf "DEUTSCHLAND EINE WAHLVERWANDSCHAFT" nach dem Interview mit Andreas Stoch gesehen um die 9 Uhr am 06.03.2021 auf www.gmx.de) 

Author: farounfirewater

"Ich bin nur ein kleiner Wicht, der der Welt das Recht abspricht, dass sie mir das Rückgrat bricht "(Auszug D.B 97)

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s