Ab 15.10 Uhr live: Impfpflicht Orientierungsdebatte

Spaziergang auf dem Sprung

Nichts ist mächtiger als eine Idee
deren Zeit gekommen ist
(Victor Hugo)



Wir sind keine Marionettentruppe
(BW-Gesundheitsminister Lucha zu seinem Kollegen im Bund)



Nichts ist lebendiger als eine Bewegung die eine bewegliche
Form gefunden hat
(Faroun deR Clown)



Wie zusammen marschieren
Ohne uns zu verviren
Wie uns verwiren
Ohne jemand zu verlieren?


Wir hausen doch alle in unsern Ichen
Doch nur ein paar
Tausend in Ichenhausen
Doch die seh ich nur unbekannt
und nicht ungefährlich
über die Straßen sausen

Ich will und kann nicht mehr fahren
Manches läuft trotzdem in Bayern durfte Ich in Krumbach
am Montag erfahren

Und wenn ich dann Montag
Um sechs vom Rathaus aus
spazieren geh, mal sehn
Ob ich da Ichenhausener seh

Und wenn nicht dann spring ich
Weil ich Platz hab und
Mich deswegen freu
Und setze die Maßstäbe
Meiner Bewegung so neu

Denn der Schwäbische Spatz
Braucht zum Laufa
Mit demm Strohhalm
quer im Maul en Blatz!

Deswäga hupf ih in Hemmel
Machs de Vegel nooch
Lengs oder rechts
Isch ghupft wie gschpronga

Hüpfen tu ich nicht in die Ferne
Nein in der Nähe
Deshalb kennt mich doch so mancher und fragt sich wie man das erlerne?

Man springe mit dem rechten Fuss
Wobei das Kreuz sich freien muss
Man hüpfe mit dem linken Bein
Jetzt spürt man auch
den Nacken sich befrein

Wenn man der Übung inne ist
Bedenke er das das Spring-Knie
Des Corona-Ellbogens
Dynamisch Überwindung ist

Man denke nun beim Sprunge
Nicht mehr ans Bein
und bringe das Knie in die Lüfte
Linkes Bein und rechtes Knie
Lässt dich abheben und beleben


Denn diese Bewegungsform
Bringt dich nach oben und nach vorn
Und anders als der Co-Ellenbogen
bringt sie dich in dich; nicht dagegen

Und auch gemeinsam sagt
eine Physio aus Wien
Sei Hüpfen aus dem pandemischen Joch, für alt und jung die beste Medizin



Faroun, 23.11.22

Bei Leit, i gebs zua do isch bei Nacht z’ Hupfa oifacher g’macht

Gemeinsames Sicherheitsbündnis für ein solidarisches 21.Jahrhundert

DSC09461
Ist die von Gorbatschow geforderte Demilitarisierung der Weltpolitik ein gangbarer Weg?

Michael Gorbatschows Appell an die Welt

Nach dem Appell des Dalai Lama an die Menschheit 2015, hat der friedensbewegte Journalist Franz Alt 2017 eine weiteres appellatives Interview mit Michael Gorbatschow veröffentlicht. Aus dem Anlass, dass Deutschland der NATO angeboten hat ein neues NATO-Kommando aufzubauen und dafür den Standort Ulm vorgeschlagen hat, rezensiere ich diesen dünnen Interviewband der das Verhältnis von NATO, EU und Russland thematisiert. Die Entscheidung über die Vergabe des Hauptquartieres erfolgt beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister anfang Juni 2018. Stellungnahme der Bundeswehr: https://www.presseportal.de/pm/114358/3896580

Mittlerweile ist da JSEC,für die traditionell militärisch geprägte Stadt Ulm mit seinem internationalen Stab ein Beispiel für multinationale Verantwortung.

In seiner dem Interview vorangestellten Stellungnahme mit dem Titel “Wir sind eine Menschheit”, identifiziert der Zeitzeuge, der damals Vorsitzender des nationalen Verteidigungsrates der UdSSR war, die Deklarierung des Sieges des Westens im Kalten Krieg als mitverantwortlich für die heute abermals gespannte Lage zwischen Ost und West. Auch meint der Autor vieler Bücher zum Thema, fehle es bei den ständig mit Löscharbeiten beschäftigten Politikern an einem tieferen Verständnis der globalisierten Welt. Dabei sei es unabdingbar den globalen Kontext zu verstehen um Ziele wie die Befeiung der Menschheit von Atomwaffen, die Beseitigung von unberechenbaren Migrationsströmen, und die Bekämpfung von Terrorismus zu zu verfolgen.Die im Zeitalter globaler Verflechtung neu geschaffenen G-20 kämen wie die UN-Organisationen stetig zu spät. Ähnlich wie der Dalai Lama, der selbst sein politisches Führungsamt abgab um Platz für Erneuerung zu machen, sieht es Gorbatschow als Imperativ der globalisierten Welt, dass Politik und Ethik vereint werden müssten. Auch sollte die Zivilgesellschaft Politiker ächten, welche militärische Gewalt weiter als legitimes Mittel zur Lösung global Konflikte ansehen. Auch bei der Beendigung des Kalten Krieges habe die Öffentlichkeit eine enorme Rolle gespielt, beispielsweise die “lautstarke Stimme” der Friedensbewegung gegen Krieg und Atomwaffen in den 1980er Jahren.

Zusammenarbeit dank existentieller Bedrohung

Dank der Zusammenarbeit von USA und der UdSSR Mitte der 80er Jahre und der daraus resultierenden Abrüstungsverträge seien bis heute 80 % der damals existierenden Atomwaffen zerstört worden. Das sei aber nicht genug,alle Atomwaffen müssten verboten und zerstört werden. Auch sei jede Möglichkeit völkerrechtlich zu unterbinden, dass Staaten, angeblich aus nationalem Interesse, terroristische Gruppierungen ausbildeten und unterstützten, welche legitime Nationalstaaten versuchten zu stürzen. Die Ära der Perestroika-Politik in Russland setzte, so Gorbatschow auf die Einsicht, dass nur ein Aufheben der alten Machthebel und eine Kooperation der Staaten und Zivilgesellschaften eine blühende Gesellschaft nachhaltig möglich mache. Währen der, von ihm initiierten ersten freien Wahlen in der UdSSR meinte Gobartschow auf die Frage was er mache, wenn er nicht gewählt würde: “Er beträchte das als ein Anzeichen des Erfolges seiner eigenen Politik”.Auch müssten zum Völkerrecht Verhaltensregeln für die Staaten hinzukommen, welche welche auf den universellen für alle Menschen gültigen Werten basierten.

Der Niedergang der europäisch russischen Zusammenarbeit

Ein Hemmschuh für eine Annäherung von Russland und den USA oder gar eine transkontinentale Partnerschaft sei die Rede des amerikanischen Präsidenten 1998 “Für ein neues amerikanisches 21. Jahrhundert” gewesen, nach der die Amerikaner fortan verfahren seien. Auf der Ebene der EU, sei es die Strategie gewesen so schnell wie möglich postsowjetische Staaten, wie beispielsweise die baltischen Staaten in die EU zu integrieren, welche die für das Haus Europa hoffnungsfrohen Dokumente von Helsinki(1975) und die Pariser Charta(1990) gipfelnd in dem Partnerschaftsabkommen zwischen EU und Russland 1997, in den 2000er Jahren überschatteten. Auch wenn Russland seinerseits aufgrund dieser Tendenzen von einer tieferen Zusammenarbeit mit der EU abgewichen sei, sei Russland geographisch bedingt sowohl europäisch als auch asiatisch und habe sich deshalb auch den BRICS Staaten zugewandt. Auf lange sich müsse sich das Haus Europa oder Groß-Euro aber mit Nordamerika zusammen der Aufgabe einer transkontinentelen Gemeinschaft “von Vancouver bis Wladiwostok” stellen.

Eine längere geschichtliche Herleitung der deutsch-russischen Beziehungen, schließt er in dem er meint, die Russen und die Deutschen könnten stolz darauf sein, trotz einer Vergangenheit mit Blutvergießen aufeinanderzugegangen zu sein. Die Geschichte lehre das von der Zusammenarbeit zwischen Russen und Deutschen alle profitierten. Beide EU wie Russland hätten gerade Probleme. Die EU habe den Erweiterungsprozess in Geschwindigkeit und Tiefe unterschätzt.Auch die Ursachen und Folgen von “explosionsartiger” Migration. Die ärmeren südeuropäischen Länder seien mit ihren Problem lange allein gelassen worden und die Anti-EU-Stimmung sei im Austritt Englands aus der Union kulminiert.

Ein europäisches Haus größer als die EU?

Eine der Hauptursachen der Krise sei eine Integration Europas nur vom Westen her gedacht gewesen. In Russland stagniere die Wirtschaft und die Bürgerrechte würden beschnitten.Der NATO-Gipfel 2016 in Warschau habe Öl in das Feuer des Ukraine-Konflikts gegossen beispielsweise durch die Verlegungen von NATO-Kriegsgerät an die Grenze Russlands. In den Jahren der Perestroika hätte die UdSSR von Europa gelernt das auf demokratischen Grundsätzen basierte Integration allen beteiligten gut tut. Nach dem sich der Westen aber unter Führung der USA zum Sieger des Kalten Krieges erklärte und sich weigerte ein gleichberechtigtes Sicherheitssystem anstelle der NATO aufzubauen begann für Gorbatschow die Tendenz der westlichen EU-Integration, welche einen neuen Nationalismus nicht nur in Russland fördere. Die Reformen der Perestroika wurde laut Gorbatschow in Russland nicht vollendet, doch hätten sie in vielen zivilgesellschaften Demokratisierungsprozesse angestoßen.In Russland hätten sowohl die alten Herrscher, die um ihre Macht fürchteten als auch die radikalen Liberalen sie unterlaufen. So der langjährige Präsident von Kasachstan Nasarbaew,als Ex-ZK-Mitglied Aber die Idee des Neuen Denkens kommt für Gorbatschow aus der Geburt der Atombombe. Seither stehe das universelle Interesse der Erhaltung des Lebens auf der Erde im Vordergrund.Die Perestroika habe an die Tore der Geschichte geklopft. Auch heute hart Europa diesseits und jenseits der EU einer Perestroika also einer strukturellen Umgestaltung.

Das Büchlein: Ein Appell von Michael Gorbatschow an die Welt Kommt endlich zur Vernunft- Nie wieder Krieg ist bei Benevento erscheinen und für 7 Euro im Buchhandel erhältlich

Schopenhauer als Erzieher

Unbekümmert,spöttisch,gewalttätig – so will uns die Weisheit: sie ist ein Weib,sie liebt immer nur einen Kriegsmann

(Nietzsche,Genealogie der Moral)

Der Egoismus will das eigne Wohl
Die Bosheit will das fremde Weh
Was will das Mitleid?
Nicht mehr wollen.

Und wenn nicht nicht mehr wollen
Dann wenigstens Fremdenwohl wollen
Nicht nur mitfühlen,mitleiden
milde werden,erdulden,erleiden

Weniger denken,weniger fühlen
Die Willenserzeuger im Gestern
Im Nun und als des Asketen
Dornen Krone Weniger Tun

Das Ego nicht mehr sein
Die Selbstverschiedenheit erleiden
Es anschauen von beiden Seiten und sich davon unterscheiden

Als Objekt der Willen der Andern
Als Subjekt die Antriebe
anschauen,verandern

Und sich gegen die Motive
Die in die Welt bewegen stellen
Quietive wählen die das Drängen
Der Natur ruhigstellen das Kommen und gehen der Wellen

Denn Wollen schlägt Wellen
Und Nicht-Wollen bricht sie
Wie Vorstellen auch
Das innere Wallen
Anhebend umgeformt
Um nun als fließende Materie
Ins Wasser zu fallen

In stoischer Ruhe beobachte dies
Das Diesseits der Sinne
Und die Überschau
Des Paradies

Die Sinne ganz draußen
Vorstellung scheidet
Innen von außen

Wille und Vorstellung
Leiden und Begehren
Wie Vorhang und Gier
König Ich
Das Mitleid leuchtet
Hinter dir

Der Egoismus will das eine Wohl
Das nur ihm wiederfahren soll
Es vermehrt sich und verzehrt sich schaffend des Leides voll
Das Mitleid erduldet,betrachtet.
Will nicht!

Doch mehr Licht.

Freiheitsfließen

600 Menschen spazierten am Montag durch Krumbach

Sanctus Januarius

Heller stets und stets gesunder,
Frei, in liebevollsten Muss,
Also preis ich deine Wunder
Schönster Januarius

14.01.21
Die Welt berichtet, dass in Bayern, nach Thüringen laut Polizeibeobachtungen, die meisten Menschen gegen die Coronapolitik auf die Straße gegangen sind, nämlich 14000.

Auch in der mittelschwäbischen Stadt Krumbach mit ihren 12000 Einwohnern kamen laut Teilnehmern seit Oktober trotz Wind und Wetter immer mehr Menschen bei einer Montagsdemonstration zusammen. Gruppen aus verschiedensten Zusammenhängen haben sich dort über ihre jeweiligen Corona-Situationen-

und Schicksale ausgetauscht.
Seit einigen Wochen ist die Versammlung ins Fließen geraten und zieht sich am Montag mit über 600 Teilnehmern vom Rathaus aus beginnen durch die Stadt.

Äußerst ruhig, diszipliniert und unspektakulär, anders wie auf den Bildern des Berichts der Welt, allerdingst durch die Bank ohne Masken,bewegt sich dieser Grundrechtespaziergang durch die recht idyllische Kleinstadt. Die Polizei hält sich,anders als die begegnenden Teilnehmer bedeckt. Die Veranstaltung sei angemeldet, die Einsatzkräfte, zwei bis drei Polizeiautos, beobachteten nur.
Es läuft dezent ein Song der Bewegung: Westernhagens “Freiheit, ” darüber streitet eine Gruppe, manche mögen lieber “Freedom” von Richy Havens.

Heller stets und stets gesunder,
Frei, in liebevollsten Muss,
Also preis ich deine Wunder
Schönster Januarius

Beitag umrahmt von dem Gedicht Sanctus Januarius von Friedrich Nietzsche

©Farounfirewater 17.01.22

Impfs- und Antiimpfs

4800 demonstrierten in Ulm

Skizze:Joseph Beuys zur Honigpumpe, Austellung:Ein Woodstock der Ideen Ulm 21

Die Spinner von heute sind, die Erfinder von morgen, dass weiß doch jedes Kind
(Udo Lindenberg)



Ulm, Freitag 14.01.21
Kurz vor 7 Uhr abends:Am Münsterplatz entspringen Flüsse von Menschen. Zur gleichen Zeit am Rathausplatz sieht man sich eine Demonstration formieren. Schilder mit Statements wie “Biontec statt Oma weg” werden in die Luft gehalten.
Ulmer Medizinstudenten haben sie organisiert.


Der Spaziergang ist nicht angemeldet, letzten Freitag waren es wohl um die 5000 Spaziergänger. Es hieß in der Schwäbischen Zeitung in einem Artikel von Johannes Raunegger die Poizei konzentriere sich darauf die “Rädelsführer” zu schnappen. Nun laufen die Spaziergänger ohne Demoutensilien manche haben eine Laterne, wie für den Martinsumzug dabei, über die Olgastraße Richtung Neu-Ulm. Hier blockieren sie kurz den Verkehr, die Autos werden aber von der Polizei umgeleitet. Aus manchen Auto hört man Rufe wie “ihr checkt es einfach nicht, oder?” Manche skandieren aus den Fenstern der Häuser ähnliches und haben sich zum Spott einen Aluhut gebastelt. Dabei sind es doch die Menschen unten, die horende Strafen und einen Spießrutenlauf durch Anfeindungen auf sich nehmen, wenn sie sich etwa nicht impfen lassen oder auch geimpft ihrem Wissen und Gewissen folgend die Maßnahmen gegen die Grundrechte anprangern. Bei der Demo auf dem Rathausplatz sind nach Aussagen der Presse um die 300 Leute, auch ein Kamerateam des SWR und Presse.
Die Spaziergänger sind im Durchschnitt eher Ältere Leute, die sehr diszipliniert und mit Abstand laufen. Circa 1 Stunde 30 Minuten
laufen sie über Neu-Ulm bis zum Münsterplatz, in den Seitenstraßen ist Polizei stationiert.
Auf dem Münsterplatz, wo ja damals die Parkplätze für Autos gegen großen Widerstand abgeschafft wurden, sieht man die Polizeifahrzeuge auf dem sich langsam füllenden Platz noch massiver. Jetzt treffen sich die beiden Demonstrantengruppen mit entgegengesetzten Positionen.
Eine Demonstrantin schildert wie sie auf der einen Seite Kameras und Schilder wie “Impfen statt Schimpfen” bei der Demo sah. Damit agitiert man 5 Jährige, meint einer, wohl Vater eines Kindes, welches sich gegen seinen Willen impfen lassen will. In der Tat Coronapolitik spaltet. Auf der anderen Seite, sieht man einen Trupp mit 7 Trommlern anmarschieren. Diese Stimmung wurde dann aggressiv, dass hat mir nicht mehr gefallen, schildert die Sozialpädogogin weiter. Trotzdem das 4500 Leute zusammen gegen einen ungerechtfertigten Impfzwang gelaufen seien sei wichtig und es sei alles in allem schön gewesen.

Eine seltsame Stimmung überkommt mich auf dem nun leeren Münsterplatz, der gerade noch Schauplatz symbolischer Auseinandersetzungen war. Zum Ende des Missionsbefehls Matthäus 28,18-20 “Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende, das hier am Münster hängt. Setze ich:” Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. (Johannes 16,32)

Kanalarbeit

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(Dante, Die Göttliche Komödie, Siebter Gesang, Sechster Vers im vierten Kreis der Hölle)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(DANTE, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, SIEBTER GESANG, 6.VERS IM 4.KREIS DER HÖLLE)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget

Zum vierten Schlunde
führt’ uns unser Wallen;

Aufs neu umkreisten wir den Schmerzensstrand,
Der Wohnstatt ist des Weltalls
Qualen allen.

(DANTE, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, SIEBTER GESANG, 6.VERS IM 4.KREIS DER HÖLLE)

Drei Kanäle binär programmiert
Denken- des Außens
Fühlen- des Innens
Wollen der Lust

Wir wollen und kriegen nicht
Wir haben und wollen nicht
Streben von innen nach außen
Von außen nach innen
Von außen betrachtet
Ein aussichtloses Beginnen

Das Stärkste in der Welt
scheint die Veränderung
Die einzige Dauer der Wandel
Und jedes Gespräch
Ein Gemenge im Gedankenhaber
Der Gedanken-Haber
Um ihr Gedanken-Gut
annehmbar zu machen
Ihr Über-Zeug der Wahrheit.

Die Wahrheit drängt sich von
Außen auf als Wille zum Leben
Im Pflanzlichen, Tierischen
Als Wille zum Wissen
Als Wille zur Macht im Menschenbestreben

Das Nichtendste geschichtlich ist:
Trifft Wandel auf Nicht-Wollen
Trifft Wandel-Wollen auf Nicht-Wandel

Doch in der stillen Stunde
Wenn sich die Lider schließen
Beginnen Bilder aufzusteigen
Wie absichtslose
Sprößlinge zu sprießen
Aus dunklen Wurzeln
An das Licht zu streben

Denken urteilend
Empfinden getrennt
Wollen verletzend
Gänzkörperlich hetzend?

Doch sieh da!
Die Stille balsamiert
das kakophonische Wesen
Des Denkers der
über Gefühl und Wollen
über-zeugend brilliert

Sie da! Der Geist der Pflanze
pflanzt sich fort auch an
diesem gerade vom Verstand
verstopften Ort.

Wie eine langezogene
Acht, die im Herzen
der Stille einen Umschlagspunkt
macht, zwischen Oben und Unten
Hat sie der Kanäle Dreiheit
In einem Punkt zusammengezogen

Der wilde Trieb des Wollens
entspringt wie aus dem Mittelpunkt
In Rot getaucht nun im die blaue
Mittelmacht der Acht

Und aus der Mitte aller Mitten
Schießt es violett in den weißen Kopf Am Scheitel der oberen Acht
Entsteht ein Drittes, das
Über die duale Macht
Von nun an hält sacht die Wacht

Kanalarbeit ist alles Leben
Wenn man’ s von Innen-außen
sieht. Bleibt nur zu hoffen
Das der der mich darauf
brachte es auch von
Oben-außen sieht
und öfter hinabtropft
in verstopftes Gebiet

Daniel Baz 10.01.22 für
Robert Fontner-Forget